Gemeinwohlökonomie

Gemeinwohlökonomie

14. Juni 2019 Eckpunkte Kommunalwahlprogramm 0

Perspektivisch

Wir kritisieren die konkurrenzgetriebene Entwicklung von Gewerbegebieten, die sich zu sehr von den Machenschaften der Discounter-Konzernen treiben lassen.

Ebenso wünschen wir eine neue Bewertung der existierenden Gewerbetreibenden vor Ort unter den Gesichtspunkten des Gemeinwohl. Z.B. wurde dem Wachstumszwang von Autohändlern bereits zu viele grüne Wiesen geopfert. Mit der Energiewende muss das Geschäft mit dem motorisierten Individualverkehr einer lokalen Lebensmittelproduktion hintenangestellt werden.

Grundsätzlich hinterfragen wir den Bau von neuen Gewerbegebieten in Regionen mit Vollbeschäftigung.

Soziales und ökologisches, ergo regional verwurzeltes Gewerbe

Der Landkreis soll seinen Beitrag leisten, um das Gewerbe für unsere Gemeinwohlökonomie fit zu machen, z.B. Bebauungspläne nur für Gemeinwohlökonomiebetriebe, gestaffelte Gewerbesteuerhöhen.

Mit einem neuen Programm „100 Betriebswohnungen“ sollen Anreize für Gemeinde und Möglichkeit für Gewerbe geschafft werden um die Anzahl an Betriebswohnungen zu maximieren, z.B. Nachverdichtung durch höhere Bebauung, Mischgebiet, Überarbeitung Stellplatzordnung.

Wir setzen uns dafür ein, dass nur Briefkastenfirmen in dem Ebersberger Forst ihren Platz bekommen, die unsere sozialen oder ökologischen Kriterien erfüllen. 

Was allen Gehört soll nicht von Einzelnen ausgebeutet werden

Die Heuproduktion auf den Ausgleichsflächen des Landratsamtes sollen transparenter vergeben werden. Bevorzugt sollen sie in Kleinstmengen an die Bevölkerung ausgeschrieben werden. Falls dies nicht ausgeschöpft wird, soll die Vergabe an kleine Bio-Landwirte oder Energiebauern, welche die Landschaft nicht Vermaisen erfolgen. 

Die Lage der Fruchtbäume soll veröffentlicht werden, z.B. bei mundraub.de.

Wir fordern einen Ausbau von Gemeinschafts- und Kleingärten im Gegensatz zu Freizeitgrundstücken.

Brennerbasis Tunnel

Nur eine lokale Produktion von Waren mit kurzen Transportwegen führt zu einer Verbesserung des Güterverkehrs.

Bis dahin befürworten wir die Verlagerung des Warentransport von der Straße auf die Schiene. Dazu sollen vorhandene Schienenstrecken stärker ausgelastet werden.