Bildung beginnt vor der Zeugung

Bildung beginnt vor der Zeugung

14. Juni 2019 Eckpunkte Kommunalwahlprogramm 0

Familienplanung

Wir machen Aufklärungsarbeit hin zu einer Gesellschaft in der Kinder im Schutz der Allmende stehen und sich jeder für sie verantwortlich fühlt, nach dem Motto „Um ein Kind zu zeugen brauch es lediglich zwei Menschen, um es zu bilden ein ganzes Dorf“.

Es braucht mehr Information und Bildung im Zusammenhang mit Sexualität und Familienplanung, z.B. ist die nächste pro familia Beratungsstelle in München!

LGBTQ+ soll frühzeitig als ergänzende Normalität vermittelt werden.

Schwangerschaft

Eine gute Schwangerschaftsberatung entmündigt die Frau nicht.

Das erste Jahr

Die Organisation von Tageseltern ist auszubauen, z.B. durch Ersatzräume im Krankheitsfall der Betreuung.

Kita

Bei dem Bau von Kinderbetreuungseinrichtungen sind in Abstimmungen mit den Kommunen flächenschonende Lösungen anzustreben, z.B. halten wir Spazierfahrten zu nahegelegenen Spielplätzen zumutbar.

Eine regelmäßige Bedarfsplanung der Kinderbetreuungsplätze soll Über- und Unterkapazitäten verhindern.

Wir wollen Bedürftige durch kostenlose Kitaplätze unterstützen.

Wir streben eine Vielfalt an der Trägern an und unterstützen alternative Trägerschaften, z.B. die Bärenhöhle, bei der sich Eltern ehrenamtlich einbringen oder Queere Kinderbetreuungsprogramme.

Grundschulen/Mittelschulen

Wir fordern kostenlose Lehr- und Lernmittel, aber auch Klassenfahrten, Mittagessen und Nachmittagsbetreuung für Bedürftige.

Ganztagsklassen oder -schulen, sollen nicht nur „Verwahranstalten am Nachmittag“ seien, sondern den ganzen Tag kreatives und experimentelles Lernen ermöglichen, in Zusammenarbeit mit örtlichen Jugend- und Sozialpädagogen wie Vereinen.

Wir mögen keine Notengebung, sondern schriftliche Beurteilungen, die die Kinder motivieren und nicht demotivieren.

Eine Kooperation zwischen Gemeinde, Schulleitungen, Lehrern und Eltern durch z.B. Befragungen zur Schulzufriedenheit ist wünschenswert.

Inklusions- und Förderkonzepte

Jedem Kind ist das gleiche Recht auf schulische und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, sowohl in die eine als auch in die andere Richtung.

Darum soll ein maximaler Ausbau der Sonderpädagogischen Förderzentren dazu führen, dass sie zur kommunalen Alternative zu Montessori oder Waldorf werden. Kinder die Grundschulen meistern können bekommen so eine Möglichkeit ihre sozialen Skills, z.B. Verantwortung und Eigeninitiative in SFz, bei geringeren Betreuungsschlüssel, zu stärken.

Es braucht mehr kostenlose (Gruppen-) Fördereinrichtungen für Kinder, die auf Nachhilfe oder intensivere Hausaufgabenbetreuung angewiesen sind.

Akademisierung entgegenwirken

Die überlaufenen Gymnasien müssen relativ abgewertet werden, z.B. kein Neubau, hintenanstellen in Warteliste für Ausstattung und Ausbau.

Die ausblutenden Mittelschulen, Realschulen, Förderzentren, Berufsschule, Berufsbildungswerk (Berufsförderungswerk) sind deutlich attraktiver aufzustellen.

DIE LINKE begrüßt ausdrücklich den Bau der geplanten Berufsschule in Grafing Bahnhof.